Vermeiden Sie diese typischen Reorganisations-Fehler

Vielleicht ist Ihnen bei der Lektüre unserer Checkliste aufgefallen, dass rund 70% der Reorganisationen scheitern. Wir selber haben verschiedene solcher Projekte begleitet und erfolgreich umgesetzt. Wir kennen deshalb die genannten Probleme aus erster Hand.

Wir lassen Sie an unseren Erfahrungen teilhaben.  Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung typischer Fehler, damit Sie diese bei Ihrem nächsten Reorganisations-Projekt vermeiden.

Wer sich neu orientieren will, muss wissen, wohin die Reise geht. In der Praxis besteht aber oftmals nur Klarheit darüber, dass man nicht mehr weitermachen will wie bisher. Für eine Reorganisation reicht das nicht aus. Erst wenn alle wissen, warum welche Ziele erreicht werden müssen, kann der notwendige Team-Spirit entstehen.

Strategie bedeutet zu wissen, welche Ziele erreicht werden sollen und einen Plan zu haben, wie dies bewerkstelligt werden soll. Ohne einen solchen Plan, wird es für die Mitarbeitenden schwierig sich zu orientieren und die erzielten Fortschritte zu beurteilen. Die Folge sind Unsicherheit und sinkende Motivation bei allen Beteiligten.

Fehlende Transparenz

Wer Ziele definiert muss beurteilen können, ob diese auch wirklich erreicht werden. Bei Reorganisationen sind viele Unternehmen damit aber überfordert. Ihnen fehlen relevante Informationen, die eine verlässliche Beurteilung des Zielerreichungsgrades zulassen. Probleme werden zu spät erkannt und für die Beteiligten bleibt unklar, ob sich ihre Bemühungen gelohnt haben.

Fokus auf Probleme

Sprechen Sie nicht von bestehenden Problemen. Fokussieren Sie stattdessen auf die zu erreichenden Ziele und machen Sie jedem einzelnen Mitglied Ihres Teams klar, dass es mit all seinen Fähigkeiten gebraucht wird. Das gibt die Energie, die Sie für Ihre Reorganisation benötigen.

Verlust von implizitem Wissen

Ihre Mitarbeitenden verfügen über umfassende Kenntnisse, die im Alltag eine wichtige Rolle spielen. Oftmals sind diese nicht dokumentiert. Die Führungskräfte unterschätzen die Bedeutung des impliziten Wissens. Schlüsselmitarbeiter und Wissensträger werden gar nicht oder ungenügend in den Reorganisationsprozess eingebunden. Dadurch besteht die Gefahr, dass praxisferne Lösungen erarbeitet werden. Langfristig geht relevantes Wissen verloren. Ein solches Vorgehen schwächt nicht nur die Organisation, es hinterlässt auch frustrierte und verunsicherte Mitarbeitende.

Haben Sie Fragen?

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, sind wir gerne für Sie da. Rufen Sie uns ungeniert an!

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